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Dr. phil. Wolf Dieter Enkelmann

 

Direktor des Münchner Instituts für Wirtschaftsgestaltung, das sich der wirtschaftsphilosophischen Forschung widmet. Er ist an wechselnden Universitäten als Dozent für philosophische Ökonomik tätig und gibt gemeinsam mit B. P. Priddat die „Reihe Wirtschaftsphilosophie“ (Metropolis) heraus. Er ist Mitglied des European Philosophy-Economics Network sowie assoziierter Research Fellow am Lehrstuhl für Volkswirtschaft und Philosophie an der Universität Witten/Herdecke. Praktische Erfahrungen in Kunstprojekten sowie als Unternehmensberater runden das Portfolio ab.

 

Grundlegende Texte (Auswahl):

Europa – Nichts als ein Versprechen. Eine Nacherzählung, in: Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken 692, Dezember 2006, S. 1103-1112

Vom Wert des Überflüssigen – Zum Verhältnis von künstlerischer Freiheit und wirtschaftlichem Gewinn, in: zfwu – Zeitschrift  für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 7/Heft 3, 2006, S. 357-368, www.zfwu.de/fileadmin/pdf/Diverses/7_3_14_Ideenforum_Enkelmann_imp.pdf

Die Philosophie der Freundschaft – von Aristoteles bis Jacques Derrida. Produktivkraft und ökonomische Relevanz einer ethischen Kategorie, 2008, www.dgphil2008/fileadmin/download/Sektionsbeiträge/09-2_Enkelmann.pdf

Beginnen wir mit dem Unmöglichen. Jacques Derrida, Ressourcen und der Ursprung der Ökonomie, Marburg (Metropolis) 2010

mit A. Beck u. N. Wiedinger: wahnsinnig reich. Das Buch über Geld, die Krise und die moderne Gesellschaft, Augsburg (Context) 2010

Zwischen Ökonomie, Kommerzialität und Idealismus. Das zoon logon echon – Aristoteles’ Konzeption des homo oeconomicus, in: Kettner, M.; Koslowski, P. (Hrsg.), Ökonomisierung und Kommerzialisierung der Gesellschaft. Wirtschaftsphilosophische Unterscheidungen, München (Fink) 2011, S. 157-181

Das ‚Thier, das versprechen darf’ und die Bedeutung der Gläubiger-Schuldner-Kontrakte für  Entstehung und Perspektive des Denkens, in: Abel, G.; Brusotti, M; Heit. H. (Hrsg.), Nietzsches Wissenschaftsphilosophie, Berlin/New York (de Gruyter) 2012, S. 387-396

Selbstbehauptung, Nutzwerte und Gewinnaussichten. Grundlinien der philosophischen Ökonomik, in: Das Philosophische Jahrbuch 1/2012, S. 94-114

Hegel and the French. Economical Philosophy instead of Ethics, in: Luetge, C. (ed.), Handbook of philosophical Foundations of Business Ethics, Berlin (Springer) 2013, S. 431-459

Wovon reden wir überhaupt? – Zur Kritik des Überlebens, in: Mitschele, K.; Scharff, S. (Hrsg.), Werkbegriff Nachhaltigkeit. Resonanzen eines Leitbildes, Bielefeld (transcript) 2013, S. 75-93

Eros, der Ökonom, in: Earnest & Algernon 6: Liebe & Kreativität 2013, S. 76-79, http://www.earnestalgernon.de/node/232 (12/2013)

Was ist Wirtschaftsphilosophie? Bedingungen und Kriterien, in: W.D. Enkelmann; Birger P. Priddat (Hrsg.), Was ist? – Wirtschaftsphilosophische Erkundungen. Definitionen, Ansätze, Methoden, Erkenntnisse, Wirkungen, Bd. I, Marburg (Metropolis) 2014: S. 141-172

Die Philosophie der Ökonomie – Keine Angst vor Endspielen in: Die Revue, Magazine for the Next Society, Heft 16 „Offline“, Winter 2014, S. 130-133