E-Mail: jbernardy@hfg-karlsruhe.de

 

2002-2009 Magister Artium in Philosophie und Romanistik in Köln, Paris (Sorbonne) und Düsseldorf.

 

Seit WS 2009/10 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Universität Hildesheim. Seit WS 2011/12 akademischer Mitarbeiter am Institut für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.

 

Lehraufträge und Seminare für Kulturphilosophie und Ästhetik an der Universität Hildesheim, an der Hochschule für Technik Stuttgart (HfT) und am Design Department an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW).

 

Zweiter Platz des Essaypreises der Schopenhauer Gesellschaft Japan (Tokyo) im November 2011 mit dem Aufsatz „Reines Erkennen und Reine Erfahrung – Schopenhauers Ästhetik im Antlitz des frühen Nishida“.

Erschienen in deutscher und japanischer Sprache in den Schopenhauer Studien Band XVII der Japan Schopenhauer-Association, Tokyo 2012.

 

 

Forschung

 

Kulturphilosophie, Gesellschafts- und Medientheorie, Ästhetik, Poststrukturalismus, Philosophie der literarischen Formen, komparative Philosophie, Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts

 

Promotionsprojekt:

 „Literarische Artikulationsform und genealogischer Blick bei Parmenides, Nietzsche, Foucault und Wittgenstein“

 

 

Publikationen

 

Herausgeberschaft

 

Jörg Bernardy, Inigo Bocken, Wolfgang Schneider (Hg.): Michel Foucault und Michel de Certeau. Diskursive Praktiken. Coincidentia. Band 3. Heft 2. Münster 2013.

 

 

Aufsätze

 

„Formen und Figuren literarischer Artikulation bei Foucault und Wittgenstein. Versuch einer Archäologie der Materialität literarischer Artikulation“, in: Stefan Niklas (Hg.): Formen der Artikulation. Philosophische Beiträge zu einem kulturwissenschaftlichen Grundbegriff. München 2013. (in Vorbereitung)

 

„Attention as bounded resource and medium in cultural memory: A phenomenological or economic approach?’, in: Empedocles: European Journal for the Philosophy of Communication 2: 2. London: Intellect 2011, pp. 241–254.

 

„Von der Moralkritik zur Genealogie. Genealogischer Blick bei Schopenhauer, Nietzsche und Foucault“, in: Dieter Birnbacher, Andreas Urs Sommer (Hg.): Moralkritik bei Schopenhauer und Nietzsche. Beiträge zur Philosophie Schopenhauers. Würzburg 2013.

 

Unschärfe und flüchtige Liebe im surrealistischen Film. Ökonomien von Schrift und Bild in L’Étoile de mer“, in: Heinz-Peter Preußer (Hg.): Anschauen und Vorstellen. Gelenkte Imagination im Kino. Marburg 2013. (in Vorbereitung)

 

Reines Erkennen und Reine Erfahrung – Schopenhauers Ästhetik im Antlitz des frühen Nishida“, in: Schopenhauer Studien. Band XVIIErschienen in deutscher und japanischer Sprache. Hrsg. von der  Japan Schopenhauer-Association. Tokyo 2012.

 

„Bioökonomie und Neurokapitalismus nach der Geburt der Biopolitik. Massenmedien im Paradigma der Gouvernementalität“, in: Vittoria Borsò, Michele Cometa (Hg.): Die Kunst, das Leben zu „bewirtschaften“. Biós zwischen Politik, Ökonomie und Ästhetik. Bielefeld 2013.

 

Foucaults theoriestrategische Mikrotechniken wider die Kritik von Michel de Certeau“, in: Jörg Bernardy, Inigo Bocken (Hg.): Michel Foucault - Michel de Certeau. Diskursive Praktiken. Coincidentia Bd. 3/2. (2012). Münster 2012.

 

„Narrative Verfahren und genealogischer Blick. Formen genealogischer Kritik und Verständigung bei Nietzsche und Foucault“, in: Lars Leeten (Hg.): Moralische Verständigung. Formen einer ethischen Praxis. Freiburg/München: Alber 2013.

 

„Das Globale und Interkulturelle. Eine neue Phase des kulturellen Imperialismus zwischen Widerstand und Systemperspektive“, in: Ursula Hennigfeld (Hg.): Nicht nur Paris. Metropolitane und urbane Räume in der französischsprachigen Literatur der Gegenwart. Bielefeld 2012.

 

„Philosophie in ihren literarischen Formen. Experimentelle (Text)Ästhetik, Selbsttechniken und Dekonstruktion“, in: Ludger Schwarte (Hg.): Kongress-Akten des VIII. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik. Düsseldorf 2012. (http://www.dgae.de/kongress-akten-band-2.html)

 

„Ästhetisches Erkenntnisinteresse und literarische Artikulationsform“, XXII. Deutscher Kongress für Philosophie, 11. - 15. September 2011, Ludwig-Maximilians-Universität München 2012. (http://epub.ub.uni-muenchen.de/12553/)

 

„Reines Erkennen und Reine Erfahrung. Schopenhauer und Nishida im Vergleich“, in: Claudia Bickmann, Markus Wirtz (Hg.): Weltphilosophien im Gespräch. Trier 2013. (in Vorbereitung)

 

„Schopenhauers Spiegelmetapher zwischen Duplizitätsstrukturen und Selbsterkenntnis“, Internationaler Kongress „Schopenhauer – Was die Welt bewegt“ zum 150. Todestag, Goethe Universität Frankfurt am Main, September 2010. (in Vorbereitung für das Schopenhauer-Jahrbuch 2012)

 

„Aufklärung und Selbstaufklärung der Philosophie. Eine Streitschrift mit unmöglichen Forderungen“, in: Matthias Luserke-Jaqui, Gerhard Gamm (Hg.): Darmstädter Arbeiten zur Literaturwissenschaft und Philosophie (DALPh). Band 11. Marburg 2011.

 

Berichte

 

„Bericht zum VIII. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik vom 4-7 Oktober 2011 an der Kunstakademie Düsseldorf zum Thema: Experimentelle Ästhetik“ (zus. mit Werner Fitzner und Anke Haarmann), in: Journal of Literary Theory, Göttingen 2012. (http://www.jltonline.de/index.php/conferences/article/view/440/1227)

 

„Aktuelle Ansätze und Themen der Schopenhauer-Forschung“ (zus. mit Dr. Daniel Schubbe), in: Allgemeine Zeitschrift für Philosophie, 2 (2011), S. 238-256.

 

Sonstiges

 

„Robert Desnos ou la « déclaration des droits de l’âme » en poésie“, in: A verse numéro 3, Paris 2009.

 

„Les différents MOIs d’Henri Michaux entre centre et absence”, in: A verse numéro zéro, Paris 2008.

 

„La littérature comme extase“, Interview mit dem frz. Schriftsteller und Autor Yannick Haenel (frz.), Paris 2008. (http://www.a-verse.org/page-1032.html)

 

„Philosophieren jenseits der Grenzen“, Interview mit Prof. Bickmann, in: Kölner Universitätszeitung, Köln 2007.

 

I’m still here: Inside Out (Perforlage) - Experimentalbeitrag auf der öffentlichen Philosophie-Tagung „Sagen und Zeigen“, Universität Halle (2011) .  (http://www.soundcheck-philosophie.de/philosophen-performer.html#bernardy)  

 

Magisterarbeit (unveröffentlicht)

 

Mentaler Kapitalismus. Zum Begriff der Ökonomie der Aufmerksamkeit bei Georg Franck
Betreuer: Prof. Dieter Birnbacher, Prof. Simone Dietz

 

Lehre

 

- Biodesign. Zeichen und Produkte ökologischen Denkens, Kooperationsseminar mit Sebastian Baden (Kunstwissenschaft), WS 2012/13, HfG Karlsruhe

- Überwachen und Strafen, WS 2012/13, HfG Karlsruhe

- Zeitdiagnose, SoSe 2012, HfG Karlsruhe
- Das Denken des Aussen, Seminar WS 2011/12, HfG Karlsruhe
- Philosophie in ihren literarischen Formen, Seminar SoSe 2011, Universität   Hildesheim
- Diskursordnung – Aufmerksamkeitsökonomie – Kulturkampf, Seminar WS 2010/11, Universität Hildesheim
- Schopenhauer und die Künste, Seminar SoSe 2010, Universität Hildesheim
- Die Fröhliche Wissenschaft, Vertretung von Prof. Dr. Tilman Borsche, - Hauptseminar SoSe 2010, Universität Hildesheim
- Phänomenologie der Aufmerksamkeit, Vertretung von Prof. Dr. Rolf Elberfeld, Hauptseminar WS 2009/10, Universität Hildesheim
- Stimm-, Sprech- und Präsenztraining für Studierende der Philosophie, Sonderveranstaltung mit Gesina Rath (Theaterpädagogik) WS 2009/10, Universität Hildesheim
- Einführung in das philosophische Arbeiten, Proseminar/Übung WS 2009/10, Universität Hildesheim

Seminarplan Zeitdiagnose