Ehemaliger Lehrbeauftragter für Philosophie und Kulturtheorie

 

Heiner Mühlmann wurde in München promoviert mit einer Arbeit über „Humanistische Rhetorik und Rechtsphilosophie bei Leon Battista Alberti“. Darauf folgten Forschungsstipendien der Deutschen Forschungsgemeinschaft, mit dem Schwerpunkt auf naturwissenschaftlichen Studien, sowie Lehraufträge an der Universität Paris VII. Mit Überlegungen zu „Katastrophentheorie, Graphentheorie und Architektur“ Habilitation in Wuppertal, eine außerplanmäßige Professur an der Universität Wuppertal. Heiner Mühlmann lehrte an der Universität Münster und am Pariser Collège International de Philosophie und ist heute ordentlicher Professor am Institut für Design und Technologie an der Zürcher Hochschule der Künste und Gastprofessor an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Er ist Mitgründer des neuroanthropologischen Forschungsprojekts TRACE in Zürich, in der sich eine interdisziplinäre Gruppe von Wissenschaftlern, Philosophen und Künstlern für die neurowissenschaftliche Gedächtnisforschung engagiert.

 

Publikationen

 

 

Aufsätze:

 

  • Hyperbildreflexe. Vom Humanismus zum Hominismus, in: Marc Jongen (Hg) Was wird Denken heißen, HfG-Forschung, Fink, München
  • Raumartige und zeitartige Musik, in: Achim Heidenreich, Uwe Hochmuth (Hg) Sculpture Club, Schriftenreihe der HfG. Fink, München
  • Selbständigkeit  Souveränität, in: Festschrift für Klaus Dieter Müller, Potsdam
  • Kulturelle kognitive Reserven, in: Uwe Hochmuth, Michael Mangold (Hg) Bildung ungleich Humankapital, Reihe HfG Forschung, Fink, München
  • Der Halbfeind. Theorie des intrakulturellen Kriegs, in: Jäger, T. und R. Beckmann (Hg) Handbuch Kriegstheorien, VS Verlag, Wiesbaden
  • Vier Lektionen über das Scheitern, in: Munitionsfabrik

 

Bücher:

 

  • Die Natur der Kulturen, erweiterte Neuauflage mit neuen Kommentaren, Wilhelm Fink, München 2012
  • Die Natur der arabischen Kultur, Wilhelm Fink, München 2012