Ob das Studium der Philosophie und Ästhetik in Verbindung mit Ausstellungsdesign auf eine kuratorische Tätigkeit hin erweitert wird, ob es in Kombination mit einem Bereich der Medienkunst auf eine spezialisierte Auseinandersetzung mit Film, Fotografie oder der Kunst der Neuen Medien hinführt oder ob sich eigene gestalterische Ambitionen in der Wahl eines Design-Nebenfachs ausdrücken… Dies zu entscheiden und aus solchen interdisziplinären Bezügen ein ganz persönliches Studienprofil zu entwickeln bleibt jedem Einzelnen selbst überlassen. So erhalten die Studenten der HfG nicht nur eine breit gefächerte Ausbildung, sondern werden auch dazu angeregt, innerhalb des weit gefassten Themenfeldes eigene Forschungsschwerpunkte zu entwickeln.

 

Diese Freiheit findet einen angemessenen Rahmen in der Studienform des Magisters, denn ein Magister-Studium erlaubt weitaus mehr Flexibilität als das modularisierte Bachelor-/ Master-System. Der an der HfG erworbene ‚Magister Artium’ ist dem universitären Abschluss ‚Master of Arts’ gleichwertig und wird heute und in Zukunft international anerkannt. Der Magisterstudiengang ‚Philosophie und Ästhetik’ wird (analog zu ‚Kunstwissenschaften und Medientheorie’) eine Regelstudienzeit von 9 Semestern umfassen und  in zwei große, etwa gleichlange Abschnitte geteilt sein: Grundstudium und Hauptstudium. Beide Etappen werden mit einer Prüfung abgeschlossen – der Zwischenprüfung und dem Magister. Aufbauend auf dem Magisterexamen ist schon jetzt die Promotion (Dr. phil.) in ‚Philosophie und Ästhetik’ möglich (Prüfungsordnung).

 

Selbständigkeit und Eigeninitiative sind im Rahmen des Magister-Studium besonders wichtig – denn die ‚Freiheit’ des Studiengangs verlangt von den Studierenden ein hohes Maß an Eigenverantwortung. In diesem Sinne versteht sich die Hochschule für Gestaltung zugleich als eine ‚Schule der Selbständigkeit’.